|
Das dreiflügelige Renaissanceschloß stammt aus dem 16. Jahrhundert und befindet sich auf dem steil aufragenden
Schloßberg, der vom Mühlengraben umflossen wird und aus Sandstein besteht. Einer Legende nach soll hier
schon der aus Thüringen abstammende Quitilo seinen Wohnsitz im 5. Jhdt. gehabt haben.
Heinrich I. baute das Bergplateau zu einer Königsresidenz aus, das nach seinem Tod
durch seine Frau Mathilde auf Anweisung Otto I. zu einem Damenstift umgewandelt wurde.
Nach Auflösung des Stifts gelangte die Anlage in preußischen Besitz.
Das eigentliche Schloß umschließt mit seinen starken Mauern
die weit bekannte romanische Stiftskirche St. Servatius
und ein Museum. In diesem werden die geschichtsträchtigen Uten- silien, Gemälde und Möbelstücke
der unterschiedlichsten Entwicklungsstadien Quedlinburgs
ausgestellt.
Darunter befindet sich auch die "Gold- scheibenfibel" und der "Raubgrafen- kasten", die mit ihren eigenen
kleinen und aufregenden Geschichten aufwar- ten.
Sehenswert sind aber auch der Trep- penturm mit seiner barocken Haube und der einmalige Schloßgarten
mit seinem phantastischen Blickfeld über Qued- linburg. Das Schloß selbst überzeugt
seine Besucher mit einer eindrucksvollen
|
|
|

Blick zum Schloß
 |
|
ZURÜCK |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Halberstadt (14 km), Blankenburg (12 km) |
 |
 |
|
im Ort vorhanden |
|
| Öffnungszeiten |
|
ganzjährig geöffnet
außer am 24.12. und 31.12.
10 - 17 Uhr
letzter Einlass 16.30 Uhr
|
| Eintrittspreise |
|
Erw. 2,50 EURO Kin. 1,50 EURO |
|
|
|
|
Stuckdecke im Thronsaal (1736), dem Biedermeiermobiliar im Wohnzimmer der
|
|
Äbtisin, als auch mit den Wirtschaftsräumen der Bäckerei und Stiftsküche.
|