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Wie am Nordhäuser Rathaus bewacht auch hier ein 2,75 m großer Roland die Bürger und offenbart die eigene
Gerichtsbarkeit des Ortes. Er wurde hier bereits 1427 aufgestellt und blieb trotz Beschädigung und
Standortsverban- nung, von 1477 bis 1869, im Gedächtnis der Schreiberlinge der Stadtchronik.
Seit seiner Restaurierung ziert er die linke Seite des alten Gebäudes, das bereits 1310 als "domus consulum"
und 1441 als "radhus" in alten Überlie- ferungen erwähnt wurde. Sehenswert macht es vor allem die breite und
pflanzenumrankte Fassade, die die Facetten der Renaissancebaukunst zu verstecken sucht und dem Besucher
bei einem Rundgang über dem Marktplatz schon von Weitem ins Auge sticht.
Das im Ursprung gotische Bauwerk erscheint dem Betrachter auf geheim- nisvolle Weise. Er meint, daß die über
dem Eingang befindliche Abundantia, mit ihrem Füllhorn, seine
Schritte auf
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