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Das erste Rathaus war ein profaner Fachwerkbau und existierte alten Überlieferungen nach
bereits im 12. Jahrhundert. Um 1450 wurde dann das heutige Gebäude im Stil der Spätgotik
errichtet.
Zwischen dem 4. und 5. Bogen steht eine hölzerne Nachbildung der "Goslar-
schen Normalelle", dem Rechtmaß der Stadt.
Sie entsprach etwa der Länge eines Unterarmes. Früher war hier der Pranger
untergebracht.
Über die Freitreppe gelangt man in das Obergeschoß des Arkadenbaus, in dem drei aus Messing und Rotwildgeweihen
gefertigte Kronleuchter von der Decke hängen.
Die Hauptanziehungskraft geht jedoch vom weit bekannten Ratssitzungssaal
aus, der als "Huldigungssaal" in die Geschichte eingegangen ist.
Hier findet man an der Decke und an den Wänden prächtige Gemälde eines
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Das Goslarer Rathaus
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Bad Harzburg (11 km), Clausthal-Zellerfeld (19 km) |
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im Ort vorhanden |
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unbekannten Künstlers. Ihren Ursprung haben die
Szenen aus Christi Verkün- digung, Geburt, Anbetung und Darstel-
lung im 16. Jahrhundert. Daneben ringen
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das "Evangelienbuch" (1230) und die "Silberne Bergkanne" (1477) um die Gunst der Besucher.
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