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Das alte Bergwerk befindet sich in Wil- demann
und ist seit 1924 nicht mehr in Betrieb.
Der 19-Lachter-Stollen (1 Lachter = 1,92 m) war mit einer Länge von 8,8 km bis zu seiner Stillegung einer der
wichtigsten Silber- und Erz-Bergbau- anlagen im Harz. Er diente dazu, aus höher gelegenen
Gruben das Wasser abzuleiten und war seines Zeichens der einzige Wasserlösungsstollen
einer Harzer Grube.
Die Geschichte der Grube reicht weit in die vergangenen Jahrhunderte zurück.
Die ältesten Bereiche des 19-Lachter- Stollens stammen aus dem 16. Jhdt.
Im Jahre 1525 begann der Braun- schweiger Herzog Heinrich die Suche nach silberhaltigen Erzen. Dabei
ver- sprach die Grube Wilder Mann, nach der die Bergstadt heute benannt ist, eine reiche
Ausbeute an Erzvorkommen.
Der Ausbau der Gruben schritt schnell vorran und man benötigte einen Stollen, der das Wasser ableitete.
Ab 1570 wurden somit die Arbeiten am "Oberen Wildemann-Stollen", dem heutigen
"19-Lachter-Stollen", begonnen.
Die Grubengänge führen bis in die Tiefe (262 m) zur untertägigen Schachtanlage "Ernst August".
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Der Stollen-Eingang
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Clausthal-Zellerfeld (10 km), Lautenthal (10 km) |
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Teichhütte (10 km) |
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| Öffnungszeiten |
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Führungen tägl.
11.00, 14.00, 15.30 Uhr
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| Eintrittspreise |
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Erw. 3,50 EURO Kin. 2,30 EURO |
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Versetzen Sie sich auf dem 500 m begehbaren Stollenstück in die Rolle eines Bergarbeiters
und werfen Sie einen Blick von der stählernen Brücke in die Tiefe (bis 200 m) des Bergwerkes.
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Schauen Sie sich das alte hölzerne Kehrrad und den neuen Maschinenraum mit der beeindruckenden
Fördermaschine an.
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