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Der kleine Ort Ilsenburg begründet durch seine historische Klosterkirche, einem im romanischen Stil
errichteten Gottes- haus, das Tor zur "Straße der Romanik". Diese verläuft durch das Bundesland
Sachsen-Anhalt und verbindet ge- schichtlich bedeutende Bauwerke dieser Stilepoche.
Schon im Jahre 998 schenkte der König Otto III. dem Bischof Arnulf von Halberstadt
die königliche Jagdpfalz "Elysinaburg".
Etwa um 1.000 n. Chr. begann der erwähnte Bischof mit der Einrichtung eines
Benediktinerklosters. Dieses erhielt laut Überlieferungen im Jahre 1018 seine Weihe.
Etwa 50 Jahre später veranlaßte der Bischof Burchard II. von Halberstadt eine Reform des Klosters
und sandte seinen Neffen Herrand hierher. Dieser sollte die ursprünglichen Benediktiner- regeln
wieder durchsetzen.
Dieser Zeit (1078 bis 1087) kann man heute auch die Errichtung der Kloster- kirche zuordnen, in der
der Bischof zu Halberstadt 1088 seine letzte Ruhe- stätte im Chor fand. Die Kirche selbst bestand im Hauptteil aus
einer flach- gedeckten, dreischiffigen und kreuz- förmigen Basilika.
Durch den Bauernaufstand 1525 kam es zu beträchtlichen Zerstörungen des im-
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Teilausschnitt des Klosters
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Bad Harzburg (11 km), Wernigerode (11 km) |
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Ilsenburg |
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| Öffnungszeiten |
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1. Mai bis 31. Oktober:
tägl. 10 bis 16 Uhr
1. Nov. bis 30. April:
Mo.-Fr.: 13 bis 14 Uhr
Sa., So.: 11 bis 12 Uhr
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posanten Gebäudes.
Bis zum 16. Jhdt. behielt das Kloster seine Selbständigkeit bei und wechselte dann in die
Besitztümer der Grafen zu Stolberg-Wernigerode.
Heute kann man bei einem Rundgang noch das Mittel- und das südliche
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Seitenschiff, die Vierung und den südlichen Kreuzarm bewundern. Daneben ist der Hauptchor ein beeindruckender
Teil der alten Kirche.
Sehenswert ist außerdem der Gipsestrich- Fußboden, der seinen Besuchern wertvolle Inkrustationen aus dem 12. Jhdt.
darlegt.
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