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Wen sein Weg aus der Stadt Blanken- burg
hinaus in Richtung Heimburg führt, der kommt unweigerlich am Kloster Michaelstein vorbei.
Dieses wurde 1147 von der Quedlin- burger Äbtissin Beatrix II. gegründet und war Filial des
Klosters Altenkampen.
Die Geschichte des historischen Gebäudes reicht jedoch noch ein wenig weiter zurück und versetzt uns in das Jahr 956, in dem
in einer Schenkungs- urkunde Otto I. für das Reichsstift Quedlinburg eine dem Erzengel Michael geweihte Kirche
erwähnt wird.
Man munkelt, daß seit jenen Tagen ein enger Zusammenhang zwischen dem Kloster und dem
etwa 3 km entfernt liegenden Volkmarskeller bestanden hat. Die Kalksteinhöhle war in
zwei Räume unterteilt und soll um 950 als Kirche gedient haben.
Das Kloster selbst beherbergte in seinen besten Zeiten etwa 50 Mönche. Mit der Einführung der
Reformation 1543 wurde es säkularisiert und diente bis zum 18. Jhdt. als höhere Klosterschule.
Neben einem Blick in die erhaltenen kirchlichen Räumlichkeiten sollte man sich auch die alten Wohn- und Festräume anschauen,
in denen heute ein Musikinstrumentenmuseum unterge- bracht ist.
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Klostereingang
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Halberstadt (15 km), Wernigerode (17 km) |
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im Ort vorhanden |
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| Öffnungszeiten |
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Oktober bis April:
Di. - Sa. 14 - 17 Uhr
So. 10 - 17 Uhr
Mai - September:
Di. - Sa. 10 - 18 Uhr
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Daneben erscheint der kleine Kloster- garten als recht sehenswert. Hier werden Jahr für Jahr
die in alten Zeiten verwendeten Heilkräuter angepflanzt.
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Wem dieser Streifzug in die deutsche Geschichte zu kurz erscheint, der kann von hier aus einen Besuch
zu den nahgelegenen Schlössern Blankenburgs oder der Burg- ruine Regenstein starten.
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