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Das Gleimhaus ist ein Nachlass von Johann Wilhelm Ludwig Gleim und befindet in
Halberstadt
am Fuße des Nord-Ost-Harzes.
Seit 1862 strömen jährlich viele Besucher in das von der Gleimschen Familienstiftung
eingerichtete Museum, um sich über das Leben und Schaffen des Lyrikers Gleim
zu informieren.
Hier kann man den weit bekannten "Freundschaftstempel" besichtigen, der seines Zeichens
mit 122 Porträts dieser Epoche das größte, noch erhaltene Denkmal seiner Art ist.
Gleim vervollständigte diesen in 50-jähriger Sammelleidenschaft durch Porträtgemälde seiner Freunde, die
nach den Grundsätzen jener Tage lebten: Humanität, Toleranz und Freundschaft.
Die sehr umfangreiche Briefesammlung Gleims (etwa 10.000 Stück) zeugt davon, daß er ein angesehener Dichter seiner Zeit war.
Durch seine Anstellung als Sekretär am Halberstädter Domstift und zahlreiche Nebenbeschäftigungen
sicherte er sich ein gutes Einkommen, mit dessen Hilfe er oftmals junge Dichter unterstützte und
förderte.
Seine literarischen Werke sind ein Sammelsurium an verschiedensten Fabeln, Romanzen und Liedern.
Mit ihnen vervollkommnete er die Zeit der Aufklärung und gab der moralischen Wertvorstellung
der deutschen Bürger einen Anstoß.
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Das Gleimhaus
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Magdeburg (60 km), Braunschweig (60 km) |
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im Ort vorhanden |
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| Öffnungszeiten |
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November bis April:
Mo. - Fr.: 9 bis 16 Uhr
Sa. + So.: 10 bis 16 Uhr
Mai bis Oktober:
Mo. - Fr.: 9 bis 17 Uhr
Sa. + So.: 10 bis 16 Uhr
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| Eintrittspreise |
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Erw. 2,- EURO Kin. 1,- EURO
Eintrittskarte gilt auch für das Städt. Museum und das Heineanum |
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