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Mit dem Beginn der Eiszeit entstand in Scharzfeld
die mit Mystik umgebene Einhornhöhle.
Laut alten Überlieferungen grub man hier im Mittelalter nach "Einhornknochen", denen man
riesige Heilkräfte nachsagte. Im Laufe der Zeit entpuppten sich die Funde
aber als Bären- oder Wolfs- knochen.
Aus dieser Zeit stammt wohl auch der eigentümliche Name, der die Höhle, aber auch den kleinen Ort
Scharzfeld in die weite Welt trug.
Die Höhle selbst ist mit einer Länge von 600 m die größte Schauhöhle im Westteil des Harzer Gebirgsverlaufs
und birgt eine Menge verzweigter Höhlen- gänge, die zum Teil künstlich angelegt wurden. Von
der vermessenen Gesamt- länge kann man heute etwa 365 m begehen.
Im Laufe der letzten Jahrhunderte kamen unzählige Forscher hierher. Sie verspürten wohl den abenteuerlichen
Lockruf, den das Geheimnis der Hölle ausstrahlt.
Man suchte wie besessen nach historisch wertvollen
Resten vergange- ner Bewohnungsversuche von Mensch und Tier. Aber erst
1985 gelang es, die Überreste einiger Steinwerkzeuge der
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Blick in die Höhle
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Herzberg (5 km), Bad Lauterberg (6 km) |
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Herzberg |
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| Öffnungszeiten |
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Höhlenführungen täglich zwischen 10 und 17 Uhr
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| Eintrittspreise |
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Erw. 4,- EURO Kin. 2,50 EURO |
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Neanderthaler freizulegen.
Einige der Forscher haben den einzelnen Teilen der Höhle ihren Namen verliehen.
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So erklingen beispielsweise die Bezeich- nungen "Struckmannsgrotte", der "Jacob- Friesen-Gang" oder "Schillersaal"
bei einem Besuch im Ohr des Betrachters.
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