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Fährt man von Kelbra
aus in Richtung Kyffhäusergebirge,
dann sticht die Silhouette der Ruine Rothenburg neben dem weit bekannten
Kyffhäuser- denkmal
schon weithin sichtbar aus dem beindruckenden Bergrücken her- vor.
Diese Höhenburg wurde in der ersten Hälfte des 12. Jhdt. auf einem Berg- vorsprung angelegt. Ihr Name
stammt wahrscheinlich vom roten Sandstein ab, der als Baumaterial diente.
Bereits im Jahre 1103 wurde hier ein Christian von Rothenburgk erstmals urkundlich erwähnt. Nach dem
Aus- sterben dieses alten Grafengeschlechtes übernahm der Graf von Beichtingen, Friedrich IV., die imposante
Burganlage. Mit ihm begann ein stetiger Wechsel der Besitzer, bis schließlich mit dem Tod des
letzten Burgherrn 1576 der Zerfall der Burg begann.
Ein paar Jahrhunderte später schlossen sich auf der Rothenburg am 8. August
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Blick auf die Burgruine
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Kelbra (3 km), Nordhausen (20 km) |
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Bahnhof in Kelbra (3 km) |
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1881 die Vereine deutscher Studenten aus Berlin, Leipzig, Halle, Charlotten- burg, Greifswald und Kiel zusammen.
Dieser Verband errichtete hier zu Ehren Bismarcks eine Bismarcksäule und weihte diese 1906 ein.
Nach dem ersten Weltkrieg gestaltete man den Innenraum der Säulenhalle zu einer Gedenkstätte für
die Gefallenen und Vermißten um.
Wenn wir Sie ein wenig neugierig gestimmt haben und Sie sich auf den historischen Weg begeben wollen,
dann
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achten Sie bei der Fahrt zur Burganlage darauf, daß Sie die Augen offenhalten.
Der Weg zur Rothenburg ist nämlich nicht ausgeschildert und man findet ihn,
wenn man aus Kelbra kommend in die letzte Waldeinfahrt kurz vor
dem Kyffhäuser- denkmal auf der linken Seite innerhalb einer Kurve fährt.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der guterhaltenen Ruinenteile, sondern auch wegen des atemberaubenden Blickes
über Kelbra.
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