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Das Bodetal zwischen Treseburg und Thale zählt unter Kennern seit jeher zu den Highlights des Harzes.

Bis zum Beginn des Tertiärs, vor der Hebung des Harzes, floß die Bode noch durch ein eher breites und flaches Tal - weit oberhalb der heute sichtbaren Talsohle. Später wurde der Fluß durch die Hebungen jedoch in feste Bahnen gezwungen und schnitt sich immer tiefer in Granit, Hornfels und Schiefer ein. Spülkehlen und Strudeltöpfe in den höheren Regionen künden noch vom alten Verlauf.

Durch die sogenannte Nordrandstörung, einem riesigen Felsentor gebildet aus den Felsen der Roßtrappe (437m) und des Hexentanzplatzes (451m), wird die Bode in das Harzvorland entlassen.

Die Roßtrappe, früher wahrscheinlich eine germanische Kultstätte, erhielt ihren Namen aufgrund der huf- eisenförmigen   Prägung  im   Fels.  Laut

  Bodetal
Aussicht vom Hexentanzplatz Richtung Westen


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Anreise mit dem PKW   Thale (2 km),
Quedlinburg (10 km)
Anreise mit der Bahn   Bahnhof in Thale

alten Sagen wagte die Prinzessin Brunhilde auf einem Riesenpferd vor dem Bösewicht  Bodo  flüchtend  den  todes-

 

mutigen Sprung über das Bodetal. Der Hufschlag des Pferdes ist heute noch in Form der Roßtrappe zu bewundern.