Header Besucherbergwerk Rammelsberg

Einer Sage nach stolperte der Ritter Ramm mit seinem Pferd vor etwa 1.000 Jahren über eine der größten Erzlager- stätten der Welt - den später nach ihm benannten Rammelsberg.

Das alte Bergwerk befindet sich in der Nähe der Kaiserpfalz Goslar und wurde gemeinsam mit der Goslarer Altstadt 1994 in die Liste des Kultur- und Naturerbes der UNESCO aufgenommen.

Seit dem 30. Juni 1988 wird aus dem ehemals 27 Tonnen Blei-, Kupfer- und Zinkerz fassenden Lager des 636 m hohen Rammelsberges nichts mehr gefördert, kein einziger Tropfen Schweiß eines Bergarbeites mehr vergossen.
Gegenwärtig kann man hier auf zwei verschiedenen Routen auf den Spuren des Bergbaus wandeln.
Der "Roederstollen" besticht durch seine Farbenpracht der Minerale und erzählt seine nunmehr 200-jährige Geschichte. Hier werden alte Kehrräder, Antriebs- motoren und Pumpen dem Besucher vorgestellt.
Bei einer Fahrt mit der Grubenbahn durch  die  Tagesförderstrecke  zum 447 m tiefen "Richtschacht" kann man die Bergbaumaschinen  anschauen,  welche heute nur noch touristischen Zwecken dienen   und  teilweise  in  Aktion  erlebt

  Besucherbergwerk Rammelsberg
Der Rammelsberg in Goslar


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Anreise mit dem PKW   Bad Harzburg (11 km),
Clausthal-Zellerfeld (19 km)
Anreise mit der Bahn   im Ort vorhanden


Öffnungszeiten    tägl. (außer Montags) 9 bis 18 Uhr

Eintrittspreise
   Erw. 5,50 EURO
Kin.  3,- EURO

werden können.

Übertage kann man sich bei einer Videoshow von der erlebnisreichen Tour erholen und Wissenswertes in der Ausstellung der Waschkaue erfahren.


 

Wem das  noch  nicht  reicht,  der sollte dem letzten Förderwagen im Mönchehaus Goslar einen Besuch abstatten. Er wurde zum Tag der Schließung des Bergwerks vom bekannten amerikanischen Künstler Christo verhüllt.