Header Bergbaumuseum Lautenthals Glück

Die kleine Bergstadt Lautenthal liegt inmitten des  Tales Laute, in welchem die Flüßchen Innerste und Laute zusam- menfließen.
Seit vielen Jahrhunderten förderte man hier Erze aus den Tiefen der Erde.

Bereits 1227 wurde am "Bielstein" Lautenthals erstes Bergarbeiterschaffen registriert, jedoch bald wieder ver- gessen.
Die Grube "St. Johannes mit dem Güldenmunde" beendete den kläglichen "Versuch" der Bildung von Bergbau- gängen endgültig und verschaffte dem Ort als Bergbaustadt einen Namen.

Im Laufe der Zeit verzweigte man das unterirdische Stollensystem immer mehr. Gegen Ende des 16. Jh. wurden die benachbarten Gruben "Abendstern" und "Schwarze Grube" zur Lautenthaler zugefügt. Seitdem förderte man hier ununterbrochen, bis schließlich 1957 die letzten Erze geborgen wurden.
Seit der Stillegung 1975 kann das weit bekannte Bergwerk öffentlich besichtigt werden.

Während einer Führung durch die bergmännischen Auffahrungen kann man die originale Fördermaschine und tech- nische  Einrichtungen   der  letzten  Be-

  Bergbaumuseum Lautenthals Glück
Bergbaumuseum "Lautenthals Glück"


Zurück zur vorherigen Seite   ZURÜCK
Anreise mit dem PKW   Hahnenklee (5 km),
Seesen (8 km)
Anreise mit der Bahn   im Ort vorhanden


Öffnungszeiten    tägl. 10 bis 17 Uhr

Eintrittspreise    Erw. 8,- EURO
Eltern mit Kind 19,- EURO
je Kin.  3,- EURO

triebsphase besichtigen. Über Treppen gelangt man zu alten Abbaustellen, welche noch Ladegeräte und Bohr- maschinen beherbergen.

Mit einer Fahrt in einen 40 m tiefer gelegenen Blindschacht entdeckt man den ganz speziellen Charme einer unterirdischen Trauung. In der St. Barbara  Kapelle  fanden  Gottesdienste,


 

und natürlich auch Trauungen statt.

Auf dem großen Freigelände vor dem Mundloch des Bergwerks und im ange- schlossenen Museum warten über 2.000 Ausstellungsstücke auf Ihren Besuch.
Sehenswert sind dabei nicht nur das erste erfundene Drahtseil, die erste Grubenbahn- schiene oder die Schachtpumpe, sondern auch die kleinen Dinge des Bergbaus.