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Einst wanderte ein tapferer Gottesmann bei Wernigerode durch den tiefen urwüchsigen Wald. Da er den ganzen lieben langen Tag nichts zu sich genommen hatte, bis auf ein paar kleine Beeren und eine Handvoll Schlucke aus den Quellen des klaren Gebirgswassers, brach er als es dunkelte vor Ohnmacht fast zusammen.
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Er folgte dem Flug der dahineilenden Wolken. Wo er sich befand, konnte er schon längst nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Sein Vertrauen in Gott versetze zwar Berge, konnte aber keine ausgiebige Mahlzeit herbeizaubern. Schon fühlte er seine Sinne schwinden und mit einem letzten Stoßgebet sank er zu Boden.
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Als er aus seinem tiefen Schlaf erwachte, hörte er das zänkische Geschrei von Raben. Sein Magen knurrte nur bei dem Gedanken an einen dieser Vögel, "gebraten", das Wasser lief ihm im Mund zusammmen.
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Er folgte ihren Rufen und gewahrte den Grund ihres Gezankes. Eine tote Taube lag am Boden und sie stritten sich um die entdeckte Beute.
Der Wandersmann schichtete Holz auf und briet die Taube über dem offenen Feuer. Alsbald gestärkt, wieder frohen Mutes und voll neu erweckter Kräfte in den Beinen, richtete er seinen Blick gegen dem kleinen Tale, das sich vor ihm ausbreitete und in dem er eine Siedlung erblickte, die einst Bad Harzburg heißen sollte.
Die bizarre Felsengruppe jedoch, die an diesem Ort des aufregenden Tages zu finden ist, trägt seit jener Zeit den Namen Rabenklippe.
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