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Einst lebte in Clausthal ein sehr wohlhabender Mann, der sich seines Besitzes sehr erfreute. Neben einer Mühle auf der Bremerhöhe hatte er viele Gulden, die er durch hartes Arbeiten erworben hatte.
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Er liebte es, in seinem eigenen Wald spazieren zu gehen. Seis, ob er die Natur genaß oder sich einfach nur daran labte, daß der Wald ihm gehörte. Eines Tages hörte er bei einem solchen Spaziergang den Ruf des Kuckucks.
Doch oh weh. Mancher zückte dann gar rasch seinen Geldbeutel und sah nach, ob er prall gefüllt war. War dies der Fall, so konnte er sicher sein, daß das immer so bleiben würde. Der Müller jedoch wagte ein riskantes Spiel und fragte den Kuckuck, wie lange er noch leben würde.
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Da bequemte sich dieser zu drei Schreien. Keiner weiß bis heut, ob er übel gelaunt oder einfach nur faul war.
Unserem Müller jedoch fuhr die Wahrheit mächtig ins Gebein. Er nahm des Vogels Schrei für bare Münze und dacht sich: "Wenn ich schon sterben muß, so will ich heiter leben, in Saus und Braus."
Gesagt, getan. Kein Mensch hinterte ihn an seinem ausschweifenden Leben. Aus dem einstigen geizigen Müller wurd ein Verschwender, der seines Gleichen suchte. Nach drei Jahren war er ärmer als eine Kirchenmaus, aber immer noch lebendig.
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Nie wieder gelangte er auf einen "grünen Zweig" und so zog er durchs Land und bettelte, was das Zeug hielt. Die Höhe aber, auf der seine Mühle stand, trägt bis heute seinen Namen.
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