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Einst sagte man: "Wer ein richtiger Kumpel ist, der strebt unablässig danach, aus einer Talsohle hinaus zu gelangen und nicht zu jammern und zu klagen." So war auch Baumann, der in Rübeland lebte und seine gesamte Zeit damit verbrachte, eine Erzader zu suchen, die all seine Sorgen mit einem Mal hinweg fegte.
So arbeite er sich Stück für Stück in den Bergen vorwärts, suchte jeden Stein und Winkel ab, ohne auch nur einen Funken seines Verstandes an vergeudete Zeit zu verschwenden. |
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Da gewahrte er ein Gebüsch, hinter dem sich eine kleine Felsöffnung auftat. Rasch schlug er mit seiner Hake die Öffnung breiter und kroch auf dem Bauch in die Tiefe. Wie lange er sich voran arbeitete, konnte er nicht mit Bestimmtheit sagen. Es schien ihm, als würde eine Ewigkeit vergehn. Da erlosch auch noch sein Grubenlicht.
Er versuchte, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, doch vergebens. Der Berg hatte ihn geschluckt. So schien Stund um Stund zu vergehen, kroch er in den Berg hinein oder aus ihm heraus? Am dritten Tag blendete ihn ein Licht, seine Augen schmerzten. Voller Glück sank er einem Wandertrupp in die Arme und weinte. |
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Todkrank ruhte Baumann von den Strapazen aus und erzählte mit letzter Kraft seine unglaubliche Geschichte. Nach drei Tagen vergab er seinen letzten Atemzug. Keiner wußte an jenem Tage, daß er einst unsterblich werden würde und sein Name mit der Höhle verbunden werden sollte, die heute jährlich Tausende in ihren Bann zieht. |
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