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Sicherlich wissen Sie schon längst, wie ein Viehaustrieb in Bayern vor sich geht. Doch hier, im Harz, laufen die Uhren ein klein wenig anders. Hier wird am gleich Tag wieder abgetrieben.
Mit der Stadtgründung Wildemanns bekam man auch das Hut- und Weiderecht zugesprochen. Ab 1950 versprach man sich höhere Einnahmen aus dem Tourismus und so verschwanden nach und nach die rotbraunen Mittelgebirgsrinder. Seit 1980 tut man jedoch wieder etwas für ihre Arterhaltung. Ein einzelner Bauer des Ortes wars, und nun verspürt man die Wirkung bundesweit.
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Etwa um 9 Uhr am Morgen beginnt am Pfingstsonntag in Wildemann das spektakuläre Fest. Um 10 Uhr wird der Viehtrieb in Bewegung gesetzt. Mit 12 verschiedenen Klangtönen erklingen die Glocken der 30 Rinder, die vor dem Ort auf die Wiese geführt werden, um hier zu weiden. Und damit wird die Weidesaison eröffnet.
Das besondere an diesem Tag ist, das man Natur hautnah erleben kann, Antworten auf seine Fragen von dem Hirten bekommt und jede Menge Wissenswerte um die Rinder erfährt. Das dabei die kulinarische Seite nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst.
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