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mische, teils sehr seltene, Tierarten. Damit das so bleibt, versucht man, die Touristen sanft an den Naturschutz heranzuführen.
In vielen Orten der Nationalparkregion führen regelmäßige Erlebniswanderungen mit
Rangern und Mitarbeitern der Nationalparkhäuser in die Natur; auf Natur- und Walderlebnispfaden
wird viel Wissenswertes über die regionale Flora und Fauna vermittelt und man lernt auf spannende
Art und Weise (z.B. auf dem Wald-Erlebnis-Pfad hinter dem Nationalparkhaus Altenau-Torfhaus), mit
der Natur umzugehen.
Mit der Einrichtung der beiden Nationalparke Harz (Niedersachsen) und Hochharz (Sachsen-Anhalt)
versucht man, die wichtige Kernzone des Harzer Gebirges in
ihren Urzustand zu versetzen und somit den ursprünglichen natürlichen Lebensraum
der heimischen Tierwelt wieder herzustellen und sich frei entwickeln zu lassen. Dabei werden
die verschiedensten Waldtypen, Moore, Felslandschaften und Gewässer, aber auch die hier lebenden
Tierarten geschützt.
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Seit der Gründung des ersten Natio- nalparkes 1872 in den USA, dem "Yellowstone National Park",
begann man in aller Welt, Schutzgebiete für die Natur anzulegen.
Heute gibt es circa 2.000, zu denen auch der erst im Jahre 1994 gegründete "Nationalpark Harz"
im Bundesland Niedersachsen gehört.
Er ist - unter anderem nach dem "Bayrischen Wald" (1970), "Berch- tesgaden" (1978) und dem "Watten- meer"
(1984) - der 11. deutsche Nationalpark.
In seinem Gebiet erstrecken sich knapp 16.000 ha geschützte Fläche vom nordwestlichen Harzvorland,
über die Höhenlagen des Gebirges, bis hin zum angrenzenden Nationalpark "Hoch- harz" (1990) im
Bundesland Sachsen- Anhalt.
Mit seinem steilen Höhenanstieg von etwa 250 m üNN im Norden bzw. Süden des westlichen Gebirges,
bis hin zu knapp 900 m üNN, schützt er ver- schiedene Vegetationszonen und eine Fülle von Lebensräumen
wie Moore, Fließgewässer, Fichten-, Buchen- und Mischwälder, Blockschutthalden u.a.
Der Nationalpark umfaßt zudem bei etwa 95 Prozent Bewaldung kaum besiedelte Gebiete und etwa 1/6 des
niedersächsischen Naturparks Harz.
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Blick in die Natur
Nationalparkverwaltung Harz
Oderhaus
37444 St. Andreasberg
Tel.: 05582 - 9 18 9 - 0
Fax: 05582 - 9 18 9 - 19
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u.a. Bad Harzburg oder Osterode |
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jeweils im Ort vorhanden
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Die Nationalparkleitung versucht, mit Hilfe ihrer Ranger und Nationalpark- häuser
(z.B. in Altenau-Torfhaus), die Funktionsweise des natürlichen Lebens- raumes Harz bei seinen
Besuchern auf interessante Weise zu erläutern.
Neben geführten Wanderungen für
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Kinder und Erwachsene, Multimedia- Schauen in den
Nationalparkhäusern, Tonbildvorführungen oder eingerichteten Walderlebnispfaden bietet
das umfangreiche Informations- und Veranstaltungsangebot eine gelungene Abwechslung zu dem,
was Sie sonst noch im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands erleben können.
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Seit 1990 schützt der "Nationalpark Hochharz", der mit einer Fläche von etwa 9.000 ha
im Bundesland Sachsen- Anhalt liegt, die Naturgebiete des Hochharzes vom Eckertal bei Ilsenburg
bis zum Brocken hinauf.
Er ist das Ergebnis der letzten Minister- ratssitzung der DDR, Wegbereiter für die Entstehung des
benachbarten Nationalparks Harz und seines Zeichens einer der fünf Nationalparke, die vor der
Wiedervereinigung auf ostdeutschem Gebiet ins Leben gerufen wurden.
Mit dem nahtlos angrenzenden Natio- nalpark Harz im westlichen Teil des Harzes wird heute somit eine
Ge- samtfläche von knapp 25.000 ha vor dem nutzenden Einfluß des Menschen geschützt.
Das ganze Gebiet des Hochharz-Parkes wird bestimmt vom dominierenden Einfluss des Brockengranits,
flach- gründigen Böden und rauhem Klima.
Die oberern Höhenlagen weisen durchschnittliche Temperaturen von 3 Grad Celsius auf; dabei liegt
auf den bewaldeten Höhenzügen oft 100 Tage im Jahr Schnee.
Diese Bedingungen werden noch ergänzt durch rund 300 Nebeltage und einer durchschnittlichen
Niederschlags- menge von 1.600 mm Regen und Schnee. Im Jahr 1984 maß man hier die beachtliche
Windgeschwindigkeit von
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Blick in die Natur
Nationalparkverwaltung Hochharz
Lindenallee 35
38855 Wernigerode
Tel.: 03943 - 55 02 - 0
Fax: 03943 - 55 02 - 37
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u.a. Schierke und Wernigerode
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jeweils im Ort vorhanden
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273 km in der Stunde. Dieses typische Brockenwetter ließ wertvolle und seltene Biotope entstehen.
Mit diesen schwierigen Bedingungen haben die Ranger des Parkes zu kämpfen,
wenn sie bei ihrer täglichen Arbeit versuchen, das natürliche Ökosystem Wald zu schützen.
Zu Zeiten der ehemaligen DDR wurde die Region weitgehend vernachlässigt,
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da das Gebiet des Harzes im Grenzbereich lag. Aufgrunddessen konnten sich Flora und Fauna gerade
in diesem Gebiet ungestört entwickeln.
Heute bietet man den Besuchern des Gipfels des höchsten Berges der Region geführte
Wanderungen um die Brockenkuppe oder Führungen durch den Brockengarten.
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