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Die Landschaften des Harzes sind hauptsächlich von Hügeln und Bergen
mit sanft abgerundeten Kuppen, weiten V-Tälern und ausgedehnten Hochflächen dominiert.
Hier und da schlängelt sich der ein oder andere Bach durch die großflächigen Laub- und
Mischwälder, welche im Durchschnitt zwei Drittel - im höher- gelegenen Mittelharz jedoch sogar
bis zu vier Fünftel der Fläche einnehmen.
Die durchschnittliche Höhe beträgt im eher steil aufsteigenden westlichen Teil 650 m;
im sacht abfallenden östlichen Teil des Gebirges 350 m.
Mit 1.142 Metern höchster Berg des Harzes und Norddeutschlands ist der Brocken.
Wurm- und Bruchberg erreichen jeweils noch eine Höhe von 971 bzw. 928 Metern.
Speziell im näheren Umkreis des Brockens haben die Eiszeiten markante Spuren hinterlassen.
Überall türmen sich gewaltige Felsblöcke zu riesigen Steinpyramiden auf, liegen einzelne
Granitblöcke wie Murmeln verstreut in der Landschaft.
Der dichte, teilweise düstere Fichten- wald wird in dieser Gegend hier und da durch Moore und
weite Bergwiesen unterbrochen.
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An vielen Stellen stechen der für den Harz typische Rote Fingerhut, sowie die Farbtupfer
zahlreicher anderer Wiesen- blumen dem Betrachter ins Auge.

Blick auf eine der vielen Talsperren
Die durch den Menschen zum Zwecke des Hochwasserschutzes und der Trink- wassergewinnung
angelegten Talsperren versorgen nicht nur weite Teile Nord- deutschlands mit Trinkwasser,
sondern bestimmen auch in nicht geringem Maße das Landschaftsbild des Harzes, speziell des
Oberharzes, mit.
Harmonisch eingebettet in bewaldete Täler geben sie der Landschaft einen unver- wechselbaren
Charme.
Als Kernstück des Bodetalsperrensystems ist die Rappbodetalsperre die höchste Talsperre
Deutschlands.
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